Über den Autor

August Wehking ist der Autor des Buches „Apelern im Wandel der Zeit“, erschienen 1989. Eine zweite Auflage seiner Chronik wurde im Jahr 2016 anlässlich des 1150jährigen Dorfjubiläums vom Heimatverein in begrenzter Stückzahl neu aufbereitet nachgedruckt.

circle

Friedrich Wilhelm August Wehking wurde am 4. März 1903 in Apelern, Haus Nummer 57 (später Hauptstraße 4) als jüngstes Kind von August und Marie Wehking, geborene Kriwet aus Bad Pyrmont, geboren. Er hatte zwei ältere Schwestern: Frieda Bode, geborene Wehking, und Marie Bundfuß, geborene Wehking. Aufgrund des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs blieb ihm ein Besuch der Oberschule verwehrt. Er erlernte stattdessen in der väterlichen Hufschmiede das Handwerk des Schmieds, später wurde er Elektriker und betrieb die 1927 eröffnete Tankstelle.

circle

August Wehkings Vorfahren stammen aus Vennebeck (Friedrich Wehking) und Lauenburg in Pommern (Alberfine Wehking), wohnten dann in Stadthagen und zogen vor seiner Geburt nach Apelern bei Hannover. Er heiratete Marie Nothold aus Wiersen und hatte eine Tochter Giesela Marie Sofie, die wiederum 1957 den Elektro-Obermeister Waldemar Weitholz aus Gleidingen heiratete.

Marie, August und Giesela Wehking
Waldemar Weitholz
circle

Sein Geburtshaus, das Haus Nummer 57 (hier ein Bild aus den Sechziger Jahren). Später wurden die Tankstelle und die ehemalige Hufschmiede (Eingang unter dem Shell-Schriftzug) um eine Waschhalle und Garage erweitert. Das Gebäude beherbergte zudem ein Elektronikgeschäft und die Elektrofirma Wehking, späterer Inhaber war sein Schwiegersohn Waldemar Weitholz, der das Unternehmen bis 1986 sehr erfolgreich führte. Hier schrieb August Wehking über Zeitraum mehrerer Jahre im kleinen Arbeitszimmer mit Blick auf die Pferdekoppel gegenüber die Chronik „Apelern im Wandel der Zeit“. Das Gebäude wurde 2015 abgerissen.

circle
Von 1949 bis zur Errichtung der Samtgemeinde war August Wehking Bürgermeister und Gemeindedirektor als Mitglied der Wählergemeinschaft. 1972 gab er dieses Amt ab. Er starb im Jahr 1993, fünf Jahre nachdem er „Apelern im Wandel der Zeit“ für seine Familie, Freunde und Bekannten niedergeschrieben hatte.